Chartformationen und Chartmuster

Wiederkehrende Chartformationen und Chartmuster

Viele wiederkehrende Chartformationen und Chartmuster solltest Du direkt erkennen können. Während meiner anfänglichen Lehrphase, in der ich die grundlegenden Informationen erstmals verarbeitet und angewendet habe, bin ich sehr oft zum selben Schluss gekommen. Ich musste leider feststellen, dass ich meistens keine Ahnung hatte, warum manche Trades mit Verlust geschlossen wurden. Es sah doch eigentlich sehr gut aus!
Nun ja. Dieses Phänomen, was natürlich kein Phänomen ist:), kommt bei mir heute auch noch vor. Allerdings nicht mehr so häufig. Je mehr Du bestimmte Chartmuster oder Chartformationen erkennst und handelst, desto weniger stellst Du Dein Handeln infrage. Mit dem Wissen, was man nach einem Trade hätte besser machen können, wird man auch entspannter.

Wissen macht dich emotional freier

Chartformationen und -muster
Wichtige klassische Chartmuster

Mit jeder neuen Information, die Dir zugänglich ist, wirst Du entsprechend dazu lernen. Interessanterweise nutzen wir neue Information zum Abgleich der Erfahrungen aus der Vergangenheit. Und folgende Floskeln kommen zum Ausdruck: ‚Hätte ich das vorher gewusst, dann wäre ich diesen Trade damals niemals eingegangen. Oder! Wäre mir diese Formation geläufig, hätte ich meinen Stopp woanders gesetzt‘. Solche Floskeln haben etwas Befreiendes und setzen erneut Energie frei. Es ist wie ein kleiner Aha-Effekt, der nun neue Energien bündelt, die schnell mit der gegenwärtigen Handelssituation verglichen wird. Gesetzte Trades werden neu überdacht, und neue Handelssignale neu gewertet. Also ein Sprung nach vorne.

Ein Hinweis an dieser Stelle: auch wenn Du bereits davon überzeugt bist, dass Du ‚fast‘ alles weißt, solltest Du trotzdem das eine oder andere Webinar bzw. Seminar über die Chartanalyse und Charttechnik besuchen. Besonders die Charttechnik ohne die Nutzung von Indikatoren ist für viele Einsteiger interessant, da auch ohne sie allein über die Chartmuster oft schon erkannt werden kann, in welche Richtung ein Wert sich mit höherer Wahrscheinlichkeit bewegen wird. Ich persönlich handele weniger nach Indikatoren, viel mehr nutze ich sie als Nachweis (das übrigens auch die Übersetzung von Indikator = Nachweis). Eine Kombination aus beidem ist für viele Trader eine gute Wahl.

Ein kleines Beispiel: Ein Indikator (EMA oder SMA als Beispiel) zeigt Dir bei einem Crossover (2 Linien überschneiden sich) eine evtl. Trendwechsel an. Erst wenn ich aus chartanalytischer Sicht ebenfalls eine Bestätigung bekomme, gehe ich einen Handel ein. Aus markttechnischer Sicht wäre hier die Schulter-Nacken-Schulter Methode ein guter Hinweis, welche den Trendwechsel zusätzlich bestätigt. Somit würde ich mich im Markt mit einer Order positionieren und abwarten, ob der Kurs meine Order auslöst. Für Einsteiger sind die Begriffe EMA und SMA vielleicht nicht geläufig, was nicht weiter schlimm ist, denn in jedem Grundwebinar oder Grundseminar werden diese Begriffe erklärt. Auch die Schulter-Nacken-Schulter Formation, ist ein bekanntes und beliebtes Chartmuster, welches bevorzugt gehandelt wird, und daher auch oft in Seminaren vorkommt. Dieses Muster erklärt Michael Voigt in seinem Buch der Markttechnik sehr umfangreich.

Ein Trader Profi und seine Statistiken

Schulter - Nacken - Schulter - Chartformationen
Klassische Formation

Somit sind viele Kerzenformationen und Chartmuster über viele Jahrzehnte entstanden, die ihre eigene Wahrscheinlichkeit auf steigende oder fallende Kurse aufweisen. Der Profi Trader Thomas Bulkowski, auch bekannt durch das Buch ‚Enzyklopädie der Candlesticks‚, wollte die Formation und den Verlauf von Kerzen im Kerzenchart systematisch analysieren. Dabei hat er die besten und einfachsten Formationen (es sind über 100 Muster) herausgefiltert und gehandelt. Seine persönlichen Handelserfolge sprechen für seine gigantische Auswertung. Das Buch ist also nicht nur empfehlenswert, sondern ein muss für alle Trader. Die langen und nachhaltigen Analysen rechtfertigen auch den Preis für diese fantastische Lektüre.

Neben dem Buch von Michael Voigt über die Markttechnik, ist dieses Buch eine Fibel für Börsianer, die mit Kerzencharts arbeiten. Auf den folgenden Bildern (weiter unten) siehst du verschiedene Formationen und Chartmuster, die für dich hilfreich sein könnten.

Handelsentscheidungen neu überdenken und optimieren

Mithilfe dieser Bilder kannst Du Deine Handelsentscheidungen neu überdenken und optimieren. Vielleicht wirst Du den einen oder anderen Trade sogar abwarten und evtl. zusätzlich die Stopp-Setzung optimieren. Ach ja, vielleicht nutzt Du dann auch mehr die Möglichkeit der Ordersetzung, die ja eine wenn/dann Funktion beinhaltet. Sobald der Kurs eine bestimmte Schwelle durchbricht, führen diese Orders den Handel automatisch aus.

Wichtig: viele Muster verändern sich und gehen in andere Muster über. Es kommt oft vor, dass man eine Flagge erkennt, die sich im Laufe der Zeit als Dreieck entpuppt. Bei der Mustererkennung ist es daher ratsam nicht zu voreilige Schlüsse zu ziehen, sondern mit Geduld den Verlauf zu beobachten. Was sich einerseits als eine bearische Unterstützung herausstellt (z.B. beim Abwärtstrend als aufwärts gerichtete Flagge), könnte in eine bullische Tendenz übergehen, wenn sich das Muster beispielsweise zum aufwärts gerichteten Dreieck verändert. Somit warne ich vor schnellen Entscheidungen. Hier könnte leicht der Gedanke entstehen, dass aufwärts gerichtete Flaggen beim Abwärtstrend, doch kein Indikator für einen bearischen Trend sind. Auch bei der Mustererkennung ist also ein wenig Übung erforderlich, um langfristig davon profitieren zu können.

Klassische Chartmuster
Klassische Chartformationen

Hier ist der NZD/USD im Stundenchart (31.03.2014) abgebildet. Der Haupttrend seit ca. 4 Wochen ist bullisch. Achte auf die Muster, denn hier kann man deutlich erkennen, dass das unvollendete Dreiecksmuster oder Hausse nach dem bullischen Ausbruch zu einer abwärtsgerichteten Flagge wird. Auch dieses Muster bestätigt weiterhin einen bullischen Trend. Mit einer höheren Wahrscheinlichkeit wird der Kurs auch bullisch ausbrechen. (Dies ist nur meine Meinung und sollte nicht als Handelsentscheidung genutzt werden)

Fallender Trend - Chartformationen

Chartanalyse Software mit Echtzeit Mustererkennung

An dieser Stelle möchte ich eine Chartsoftware empfehlen, die für alle Trading Anfänger neben der automatischen Mustererkennung auch einen sehr guten Lerneffekt hat. Es handelt sich um die Börsensoftware ‚Traderfox‚, die seit Jahren von den Machern stetig optimiert und aktualisiert wird. Seine Stärken liegen vor allem in der Mustererkennung sehr vieler handelbarer Chartformationen, die zusätzlich nach ihrer Gewinnwahrscheinlichkeit aufgeschlüsselt werden. Es ist gerade für Trader, die gerne viele Werte handeln, eine ideale Hilfe bei der Aufdeckung von potenziellen Handelssignalen. Diese Börsensoftware, oder auch Chartanalyse-Software, ist auf die Findung von hunderten Signalen programmiert, so dass auch zu jeder Zeit sehr gute handelbare Signale ausgegeben werden. Aus meiner Sicht ist das wirklich krass. Da haben sich die Macher dieser Börsensoftware mal so richtig ins Zeug gelegt. Somit haben Trader, die dieses Tool nutzen, einen echten Mehrwert an Zeit und Gewinnmöglichkeiten. Diese Chartsoftware schafft meiner Meinung eine Win-win-Situation, bei der alle Beteiligten voneinander profitieren. Für Einsteiger, die noch auf der Suche nach einer Handelsstrategie sind, und für Trader, die mehrere Werte gleichzeitig handeln möchten, schafft diese Software eine glanzvolle Unterstützung.

Die richtige Börsensoftware und Chartanalyse-Software

Chartmuster Analyse per Software

Die meisten Trader, die ich kenne, handeln nach Signale, Chartmuster und Chartformationen. Es spielt für sie dabei keine Rolle, um welchen Wert es sich handelt. Mit Handelswert meine ich z.B. eine Aktie, Devise, einen Rohstoff oder Index. Wird ein handelbares Signal entdeckt, kann auch systematisch ein Handel eröffnet werden. Je mehr Signale täglich ausgespäht werden können, desto mehr Trade-Möglichkeiten ergeben sich daraus. Bei der Vielfalt an Aktien und Devisen gibt es jeden Tag so viele Signale, dass jedem Trader immer wieder trächtige Möglichkeiten geboten werden. Wenn Du also glaubst, Du hättest eine Top-Chance verpasst, dann nimm’s leicht, denn es wird täglich neue solcher Chancen geben. Es ist, nebenbei bemerkt, wichtig einige dieser verpassten Chance auch loslassen zu können. Und Tschüss!

Ich selbst als Positionstrader handele wenige Werte, da ich mich auch nur auf wenige Werte spezialisiert habe. Natürlich weiß ich, dass ich manchmal benachteiligt bin, da ich viele Top-Handelssignale gar nicht erst wahrnehme, allerdings habe ich auch ein paar Vorteile, auf die ich aber eher an andere Stelle eingehen möchte. Falls es Dich interessiert, kannst du hier mehr über Positionstrading und Swingtrading erfahren.

Einführung durch fachspezifische Webinare

Der Anbieter dieser Chartsoftware gibt über kostenlose Webinare eine praktische und fachspezifische Einführung, um alle Funktionen optimal verstehen und nutzen zu können. Ich habe mir eines dieser Seminare angehört und war von der Gelassenheit des Referenten beeindruckt. Da wird einem mal richtig was geboten. Ach übrigens, bei diesem Seminar, war eine Einführung der Strategie von Dan Zanger, der als dokumentierter Rekordhalter die nachweislich höchste Rendite innerhalb von 18 Montanen hatte. Dabei handelte es sich um eine monatliche Rendite von nahezu 100 %.

Du hast richtig gelesen. Hier in diesem Artikel erfährst du mehr über Dan Zanger, einer der Top-Trader, der mal so richtig Grenzen gesprengt hat. Im Übrigen wird seine Handelsmethode auch von Traderfox als Handelssignal ausgegeben, wenn wunschgemäß seine Strategie von der Chartanalyse Software ausgegeben werden soll. Du siehst: Es steckt gewaltige Potenzial in dieser hervorragenden Software. Den Nutzern der Software bleibt es also selbst überlassen, welche Handelsmethoden ausgegeben werden sollen. Wenn Du im Laufe der Zeit spezielle Handelsstrategien bevorzugst, dann kannst Du auch diese Methoden über Traderfox ganz einfach herausfiltern und alle Werte nach diesen Signalen automatisch scannen.

Das Beste kommt wie immer zum Schluss

Kaum zu glauben, dass dabei noch ein i-Tüpfelchen zu finden ist. Aber es setzt der großartigen Chartsoftware noch die Krone auf. Alle Handelssignale, die separat selektiert werden können, sind mit einer Statistik verknüpft, die eine gegenwärtige Gewinnwahrscheinlichkeit ausgeben. Hierbei können kinderleicht gegenwärtig erfolgreiche Signale angezeigt werden. Wer mit diesen Signalen alle Werte scannt, hat somit auch eine höhere Gewinnwahrscheinlichkeit. Das einzige, was eine Trading-Software nicht optimieren kann, sind nervliche und emotionale Zustände. Das kann nur jeder für sich allein. Allerdings sollten hocheffektive Handelsstrategien mit den ausgegebenen Handelswerten die Motivation um einiges verbessern, oder?
Zu jedem Zugang zu dieser Software gibt es ein Trading Buch kostenlos mit dazu. Also neben den angebotenen Webinaren kann auch begleitend das Trading-Buch gelesen werden. Ich selbst habe dieses Buch nicht gelesen. Dennoch finde ich es super, dass es angeboten wird. Ich empfehle unabhängig von der Chartsoftware ein Buch von Michael Voigt. Es war glücklicherweise eines der ersten Bücher, die ich zum Thema Börsenhandel las. Mehr Infos zum Buch der Bücher über den Börsenhandel.

Der Preis ist heiß

Über Preise kann man streiten, daher geht es hier auch ’nur‘ um meine Meinung. Für Trading Einsteiger oder unerfahrene Trader sind der Preis sehr gut gewählt. Statt eines hohen Einmalbetrages, kann jeder die Börsensoftware über einen bestimmten Zeitraum nutzen, um sie lieben zu lernen. Dabei entstehen die fixen monatlichen Nutzungsgebühren von ca. 29 EUR, die auf 3 Monaten Mindestlaufzeit beschränkt ist. Sollte ein Trader also der Meinung sein, dass ihm diese Trading-Software nicht weiterhilft, oder er lieber doch anders handeln möchte, so finde ich, sind 87 EUR kein hoher Preis.
Anders und unverblümt ausgedrückt: wen beim Trading 87 EUR zu viel erscheinen, der wird sicher auch nicht viel zu investieren haben. Und das ist es doch, worum es beim Börsenhandel geht oder. Wir möchten alle unseren Einsatz vervielfachen.

Handelsplattformen bieten Analyse-Software kostenlos mit an

Mittlerweile bieten alle seriösen Handelsplattformen eine Analyse-Software gratis mit an. Ihr Interesse ist ja eine langfristige Kundenbindung durch einen guten sinnvollen Service. Daher ist es für den Trading-Anfänger erstmals nicht nötig, direkt mit einer Chartanalyse-Software zu arbeiten. Bevor Du nicht sicher im Umgang mit der Software Deines Anbieters bist, wird Dir die Analyse-Software nicht wirklich weiterhelfen. Es wird oft ein wichtiger Faktor vergessen. Es ist Deine Psyche, die Du erstmals auf die Probe stellen wirst.

Mein Tipp: mache Dich erst mit Deiner gewählten Plattform vertraut, und verinnerliche die Funktionen der dort angebotenen Chartsoftware. Sobald Du Dich sicher im Umgang mit diesen Tools fühlst, wird eine weitere Chartanalyse-Software eine optimale Ergänzung sein. Ein weiterer Faktor, der gerade am Anfang einer Trader-Karriere unterschätzt wird, ist eine wirksame Selbstreflexion, die nur über ein Coach gegeben ist. Manche Plattformen bieten Live-Time-Seminare an, die sehr gut als Fragequelle genutzt werden können. Sie sind aber als Feedback für Dich nicht optimal. Suche Dir einen Coach, den Du beobachten und auf die Probe stellen kannst. Somit kannst Du bei unklaren Aktionen, durch gezielte Fragen Deine Wissenslücken füllen. Ich stelle hier einen Coach vor, der mit einigen gratis Tools auf die Probe gestellt werden kann. Weiter zum Coach für den effektiven Handel mit Rohstoffen und Währungen.